Brandungskehle

Sanfte Wellen am Strand von Graal-Müritz an der Ostsee (Sommer 2000). Bei Stürmen vorheriger Tage wurden größere Sandmengen auf den flachen Strand gespült. Der Sand stammt teils aus den nahen Dünen, doch der größte Anteil wurde durch Umlagerung auf dem Strande selbst zu 0,5 m mächtigen Schüttungsflächen aufgebaut. Der normale Wellengang bei ruhiger See beginnt nun den aufgelagerten Fein- bis Mittelsand abzutragen um das Niveau wieder auszugleichen. Auf dem Bild ist die Abtragung bereits weit fortgeschritten. Derartige Stufen/Kehlen mit angereichertem Sandabtrag können fossil überliefert sein. Ein Pendant findet sich im auflässigen Kreidesandsteinbruch am Fuchshübel im Tharandter Wald (Oberhäslich-Formation, marines Ober-Cenomanium).


powered by Beepworld